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Commodore Man

Administrator

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Beiträge: 220

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Donnerstag, 4. Februar 2016, 21:18

Das leidige Thema mit den Speicherakkus

Unsere Geräte sind ja meist schon etwas betagter und kommen aus einer Zeit, als Das Abspeichern von Senderdaten usw noch nicht über EEproms erfolgt ist, sondern noch über ein Batterie oder Akkugebuffertes Ram. Manchmal ist sogar noch eine Gangreserve mit dabei.

Dass NiCd Akkus aus dieser Zeit ihre vorgesehene Lebensdauer schon laaaaaaange hinter sich haben sollte jetzt keine neue Erkentniss sein ;).
Nun ist aber die Frage, wie man vorgehen kann, wenn man den Akku austauschen will.

Zum ersten kann man natürlich wieder einen Ähnlichen Akku verbauen und so weiter machen, wie der Hersteller sich das Dachte. Da habe ich aber das Problem, dass meine Gerätschaften nicht am Netz hängen, wenn ich sie nicht benutze. Und immer mal ein paar Stunden genügen selten, den Akku ausreichend zu laden und so rutscht er leicht in die Tiefentladung. Dies macht erhöht zudem die Auslafgefahr der Zelle.

Ein zweiter Ansatz ist Folgender:
Man nimmt den Akku raus und packt einen Gold bzw SuperCap in das Gerät, so wie es einige Hersteller ja auch gemacht hatten. Hier hat man den Vorteil, dass ein Altern im Entladenen Zustand nicht so extrem ist, wie bei einem Akku. Zudem kann man einen Passenden Goldcap einfach mit dem Akku tauschen. Die Rudimentären Ladeschaltungen haben da kein Problem mit. Auch die Kapazität bleibt auf die Lebensdauer relativ stabil. Aber bei der Kapazität kommen wir auch zum großen Problem: Die Kapazität ist deutlich geringer, als bei einem Normalen Akku. Bei Flipperautomaten aus den Frühen 80ér laufen die Erfahrungswerte so auf wenige Monate, d.H. bei einigermaßen regelmäßiger Nutzung sollte das kein Problem darstellen. Aber bei Videogeräten habe ich einen solchen Umbau noch nicht selbst gemacht.

Die dritte Lösung ist mein persönlicher Favorit:
Ein umbau auf eine Speicherbatterie. Hier ist der Ansatz folgender, dass man ein Batteriefach auf die Platine setzt, oder mit leichten Modifikationen von Aussen am Gehäuse Zugänglich macht und dann dort eine 1,5 oder 3,6 Volt Litium Batterie Einsetzt. In Anbetracht der Kapazität habe ich hier anstatt Knopfzellen immer Zellen im Formfaktor AA genommen. Eine Batterie will nicht geladen werden. Sonst wird sie doch recht schnell beleidigt ;). Deshalb muss man die Ladeschaltung deaktivieren. Je nach Schaltung kann man Widerstände usw auf der Platine Durchtrennen, ich vefolge jedoch eine Lösung ohne größere Modifikationen der Schaltung, indem ich einfach eine Diode vor die Batterie schalte, die den Ladestrom Sperrt.
So muss man nur eine Diode und ein Batteriefach an den Akkuanschluss löten und ist fertig.
Dadurch, dass die Ladeschaltung so noch besteht, wird der Akku normal nur entladen, wenn das Gerät vom Strom getrennt ist.
Litiumakkus haben eine Lange Standzeit und dazu eine relativ große Kapazität. Ein Austrausch im Betrieb des Gerätes sorgt dafür, dass die Senderspeicher USW nicht verloren gehen.
Litiumzellen gelten im Allgemeinen als ziemlich Auslaufsicher. (Auf jeden Fall deutlich Sicherer, als NiCd oder Alkaline).

Wie handhabt Ihr das mit den Akkus?
Ähnlich, oder habt Ihr andere (bessere) Ansätze?

Gruß C-Man
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